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Light of the world

  • vor 12 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

 

Letztens hat unsere junge, begabte Orglerin in der Kirche ein altes Lobpreislied mit den Namen „light of the world“ (Licht dieser Welt) gespielt. Ich habe trotz Protest meines Sohnemannes einfach mitgesungen und es hat mein Herz mit Freude gefüllt. Jesus ist das Licht dieser Welt, aber er hat auch uns den Auftrag gegeben ein Licht für diese Welt zu sein. Doch wo sind wir Licht?

 

 

Wenn ich mit offenem Blick durch meinen Alltag gehe, dann sehe ich sie.

Die Menschen, die unzufrieden und traurig wirken.

Die im Auto bei der kleinsten Gelegenheit mit Hupen und wilden Gesten ihrem Unmut Luft machen. Die gestresst sind, wenn es an der Kasse beim Supermarkt mal ein bisschen länger dauert und alle rundum anfeinden.

Die unfreundlich sind oder andere auf so subtile Art erniedrigen, dass es im ersten Moment nicht stark auffällt.

Menschen, die Ängste schüren und für Ermutigung nichts übrighaben.

Die andere verurteilen für ihre Meinung oder ihre Lebenseinstellung. Die hohe Maßstäbe an ihre Umgebung setzen, obwohl sie sie selbst nicht erfüllen können.

Die immer nur das Schlechte und nicht das Schöne sehen.

Wie oft sind wir diese Menschen? Wie oft trifft dies alles auf uns zu?

Schenken wir uns und unserem Verhalten doch einmal ein bisschen ehrliche Aufmerksamkeit. Reflektieren wir uns, auch dort wo es weh tut und wo wir selbst im Auto sitzen und hupen oder unfreundlich anderen gegenüber sind.

Und dann, wenn wir ehrlich mit uns waren, nehmen wir uns die Bibel und Jesus als Vorbild. Scheitern ist hier vorprogrammiert und für Gott aber überhaupt kein Problem, denn niemand weiß besser um unsere Fehler als unser Vater im Himmel. Wenn wir scheitern und fallen, ist seine Gnade weit genug für uns. Dennoch dürfen wir ihn als Vorbild nehmen und den Blick auf ihn statt auf die Welt richten.

Nur so können wir die sein, mit dem Lächeln in den Augen und einem freundlichen Wort auf den Lippen, wenn’s an der Kasse wieder ewig dauert. Nur so können wir uns Zeit nehmen für die Sorgen der Mitmenschen, obwohl unsere To-Do-Liste unendlich lang ist. Nur so bauen unsere Worte andere auf und wir können ein offenes Herz und offene Arme für andere haben. Nur so strahlen wir Gnade aus und nicht Verdammnis, Liebe und Weisheit statt Ärger und Hass. Nur so können wir ein bisschen Licht für diese Welt sein.


Sonnenklar – ich bin überzeugt, dass die Welt uns so braucht. Uns und vor allem Jesus in uns!

 

 
 
 

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