Praktische Ideen für den Familienalltag


Haushaltsbuch für Familien

Das Haushaltsbuch für unsere Familie.
Ergänzend zum Schwerpunktartikel "GELD NICHT ZUM FENSTER RAUSWERFEN" der SONNE IM HAUS Ausgabe 01/23 findest du hier unser neu entworfenes Haushaltsbuch für Familien als gratis Download.
Eine optimale Ergänzung und Unterstützung für deinen persönlichen Familien-Finanzplan.
Bestandsanalyse
Mit Hilfe dieser Bestandsanalyse kannst du dein Zuhause unter die Lupe nehmen und herausfinden, was du an deinem Zuhause magst und wo die Problemstellen sind.

Wochenplaner von SONNE IM HAUS
Hier erklären wir dir Schritt für Schritt, wie du unseren Wochenplaner am besten verwendest. Wir haben uns dazu nämlich so einiges überlegt. Damit du das ganze Potenzial unseres Wochenplaners ausschöpfen kannst, wollen wir dir alles genau erklären!
Als Mama muss man jede Woche ganz schön viel im Kopf behalten: Termine, Erledigungen, den Essensplan, anstehende Haushaltstätigkeiten und vieles mehr. Weil das eigentlich zu viel ist, um es im Kopf zu behalten, haben wir diesen Wochenplaner kreiert. Wir haben Platz für viele wichtige Bereiche geschaffen, die uns als Mamas betreffen und die man sonst auf keinem der üblichen Planer findet. Diese Bereiche sind aber – wie wir finde – essenziell, um als Mama das Organisatorische gut im Blick zu behalten, aber auch, um das Wesentliche – das, was das Leben schön und reich macht und ihm Tiefe verleiht – nicht aus den Augen zu verlieren.
Was & Warum
Hier nun eine detaillierte Erklärung:
01
Bibelvers:
Ganz oben tragen wir einen Bibelvers ein, der uns durch die Woche begleiten soll.
03
Meine täglichen Routinen: Hier tragen wir Routinen ein, die wir täglich ausführen wollen, also eine Art „Habit-Tracker“. Da kann zum Beispiel stehen: Bibellese, Rosenkranz, Bewegung, „Morgenlauf“ (im Sinne von einer 15- bis 20-minütigen Runde durch die Wohnung, bei der das Gröbste zusammen geräumt wird).
05
Haushalt:
Hier tragen wir die fixen Haushaltstätigkeiten ein. Zum Beispiel: – Wäsche, Putzen, Entrümpeln … viermal in der Woche je 15 bis 20 Minuten.Haushalt: Hier tragen wir die fixen Haushaltstätigkeiten ein. Zum Beispiel: – Wäsche, Putzen, Entrümpeln … viermal in der Woche je 15 bis 20 Minuten.
07
„Wahres, Gutes & Schönes“: Hier ist Platz, um bewusst zu planen bzw. zu notieren, welche schönen, erhebenden Tätigkeiten man diese Woche unternehmen möchte. Beispiele sind: klassische Musik hören, Kalligrafie, Handarbeit, Musizieren, Singen, Lobpreis, Brettspiele spielen, Lesen, Körperpflege, Spazierengehen usw.
09
Ideenspeicher:
Hier notieren wir alle Ideen, die uns in den Sinn kommen und die wir schnell wieder vergessen würden, wenn wir sie nicht festhalten.
11
Essensplanung/Kochideen: Hier notieren wir den Essensplan oder auch nur die Kochideen für diese Woche unter Berücksichtigung der zu verbrauchenden Lebensmittel.
13
Leere Box:
Sie steht der freien, persönlichen Verwendung zur Verfügung. Wir tragen hier zum Beispiel die Bibelstelle des kommenden Sonntagsevangeliums ein, damit wir sie gleich griffbereit haben, wenn sich die Gelegenheit bietet, sie vorzulesen.
02
Wochenschwerpunkt:
Hier tragen wir das „Überthema“ der Woche ein. Das kann ein Großprojekt wie „Keller entrümpeln“ sein, das bewusste Arbeiten an einer Tugend, auf die wir besonders achten wollen, oder ein besonderer Vorsatz.
04
Termine im Überblick:
Dann gibt es eine Tabelle, in der die fixen Termine der Woche eingetragen werden können.
06
Raum im Fokus:
Hier tragen wir den Raum ein, der in dieser Woche besonders im Fokus steht, mit Aufräumen, Entrümpeln, Staubwischen, Staubsaugen usw.
08
Gesprächsanlässe:
Hier notieren wir alle Gesprächsanlässe, die uns im Laufe der Woche auffallen, damit wir sie nicht vergessen. Gegebenenfalls übertragen wir diese dann auch in den nächsten Wochenplaner.
10
Diese Woche verkochen:
Hier halten wir fest, welche Lebensmittel in dieser Woche unbedingt aufgebraucht oder verkocht werden sollen.
12
Aufgabenspeicher:
Hier halten wir alle Aufgaben fest, die wir in dieser Woche erledigen wollen, aber keinen fixen Termin haben.
Ganz konkret sieht die Verwendung dieses Wochenplaners bei mir wie folgt aus: Idealerweise nehme ich mir am Sonntagabend oder am Montagmorgen Zeit, um die kommende Woche zu planen. Dazu werfe ich zuerst einen Blick in unseren XXL-Familienkalender, der an der Kühlschranktür hängt. Dort hat jedes Familienmitglied eine eigene Spalte, in die es seine Termine selbstständig einträgt.
Aus diesem Kalender entnehme ich die Termine für die kommende Woche, die mich betreffen, und trage sie mit Uhrzeit in die Spalte „Termine im Überblick“ meines Wochenplaners ein. Anschließend überlege ich, ob es einen Bibelvers gibt, der mich von den Lesungen der Sonntagsmesse besonders berührt hat. Gerne ziehe ich auch beim Abendgebet einen Bibelvers aus unserem Bibelverskörbchen. Danach erstelle ich den Essensplan unter Berücksichtigung der Lebensmittel, die möglichst bald verkocht werden sollen.
Zudem schreibe ich auch meine täglichen Routinen auf. Unter „Haushalt“ notiere ich meine fixen Haushalts-Tätigkeiten, die ich viermal die Woche erledigen möchte. Das ist mein Ziel. Bei mir sind das viermal die Woche 20 bis 30 Minuten Wäsche machen, Putzen (dort, wo es am meisten pressiert) und Entrümpeln (eine Schublade, ein Regalbrett oder ein Fach im Kleiderschrank). Anschließend überlege ich, welcher Raum am dringendsten eine etwas genauere „Zuwendung“ von mir benötigt. Gerne frage ich auch meinen Mann, welcher Raum seiner Meinung nach am dringendsten eine Putz- und Aufräumaktion benötigt. Ist ein Raum ausfindig gemacht, trage ich ihn bei „Raum im Fokus“ ein.
Im „Aufgabenspeicher“ notiere ich alles, was ich erledigen möchte, wofür es aber keinen festen Termin gibt. Beispielsweise „Zahnarzt anrufen“, „Jackenlager durchschauen, ob jedes Kind eine passende Jacke für den Frühling hat“ oder „Tomaten ansäen am Fensterbrett“. Die beiden Boxen „Gesprächsanlässe” und „Ideen” bleiben vorerst meist noch unbefüllt, es sei denn, ich habe bereits etwas im Kopf, das ich nicht vergessen will. Die leere Box oberhalb von "Diese Woche verkochen" verwende ich entweder, um die Stelle des kommenden Sonntagsevangeliums einzutragen, oder ich schreibe in Großbuchstaben „WASSER TRINKEN!“ hinein, weil ich das gerne vergesse.
Soweit bin ich nun gut auf die kommende Woche vorbereitet. Mit diesem Gefühl geht man gerne ins Bett oder startet damit in die neue Woche.
Ich habe mir ein schönes Klemmbrett ausgesucht, an dem ich meinen Wochenplaner gemeinsam mit einem Stift befestigen kann. Dadurch kann ich ihn auf den Buchständer in meiner Küche stellen oder ihn auch, während ich im Lesesessel sitze, gut beschriften. Das ist sehr praktisch.
Ich verwende übrigens den „Wochenplaner kompakt“, da ich alles auf einer Seite im Blick haben möchte. Freundinnen von mir verwenden jedoch lieber die Variante „mehr Platz“, da sie eine große Schrift haben und generell mehr Platz zum Notieren haben möchten. Aber das ist Geschmackssache.
Meinen Wochenplan nehme ich dann die ganze Woche über regelmäßig zur Hand: Am Beginn des Tages lese ich zuerst den Bibelvers und halte kurz inne. Oder ich lese den bereits aufgedruckten Bibelvers: "ER ist vor aller Schöpfung, in ihm hat alles Bestand.", um mich daran zu erinnern, dass Jesus mein Anfang ist, vor allem Tun und Wirken und das, wenn ich ihn an meiner Seite weiß und habe alles Bestand hat!" Wie gut und wohltuend ist dieser Gedanke!
Erst danach nehme ich alles Wichtige, das ich notiert habe, in den Blick. Wenn ich während des Tages auf eine Tätigkeit stoße, die erledigt werden sollte, aber nicht dringend ist und die ich heute sowieso nicht schaffe, schreibe ich sie in die Spalte „Aufgabenspeicher“ dazu. Kommt es im Laufe des Tages mit den Kindern zu einer Situation, in der ich denke: „Das muss ich in einer ruhigen Minute mit diesem oder jenem Kind besprechen“, notiere ich mir das mit einem Stichwort in der Box „Gesprächsanlässe“.
Ich verwende diesen Wochenplaner nun seit Beginn des Jahres und muss sagen: „Es läuft!“ Ja, es läuft viel besser, weil ich motivierter und organisierter bin, die Dinge besser im Blick habe, weniger vergesse und auch mehr darauf achte, dass ich mir kleine Pausen gönne für „Wahres, Gutes und Schönes“!
Unseren Wochenplaner kannst du HIER um € 6,-- downloaden.
Nutzungslizenz für den SONNE IM HAUS-Wochenplaner
„Beim Kauf dieses digitalen Produkts (Download) erwirbst du eine einfache, nicht übertragbare Lizenz zur rein privaten Nutzung. Eine Vervielfältigung, Verbreitung oder Weitergabe der Datei – ganz oder in Teilen, entgeltlich oder unentgeltlich (z.B. per E‑Mail, Messengerdienst, Cloud‑Link oder Social Media) – ist ohne unsere ausdrückliche schriftliche Zustimmung untersagt. Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte verbleiben beim Rechteinhaber – Müttermagazin SONNE IM HAUS Ges.n.b.R.“
