Advent, Advent – mein Herzchen brennt
- theresaritzal

- 22. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Alle Jahre wieder waren die Vorweihnachtszeit und die Weihnachtsfeiertage für mich eine furchtbare Zeit. Dieses Jahr ist endlich alles anders und mein Herz brennt vor Freude auf die Geburt Jesu. Wie es dazu kam? Durch viele Veränderungen!
Veränderung 1: Die Kinder sind größer geworden und die Nächte länger und ruhiger. Einhergehend damit ist mein Energielevel gestiegen und auch die Kraft für Planung, Durchführung und Co.
Veränderung 2: Die Geschenke liegen alle schon fein sortiert seit 2 Wochen im Keller und werden jetzt – Mitte Dezember- bereits verpackt und mit Namen beschriftet. Am 24. Dezember werden sie dann nur noch unter den fertig geschmückten Baum gelegt. Damit dies klappt, braucht es über das Jahr eine Wunschliste für Ideen, Ende November einen Einkauf und richtig guter Tixo, damit sich die Tixostreifen nicht wieder vom Geschenkpapier lösen und die Arbeit umsonst war.
Veränderung 3: Das Essen. Für mich, die gutes Essen liebt, waren Würstchen und Kartoffelsalat einfach nicht sehr zufriedenstellend. Fondue und Raclette wären eine Möglichkeit. Das haben wir versucht, machte allerdings mit den Kindern überhaupt keinen Spaß, weil wir Eltern immer alleine am Esstisch saßen. So gibt es seit drei Jahren bei uns ein Buffet. Wir gehen gemeinsam einkaufen, jeder darf sich Dinge aussuchen, die es während des Jahres nie geben würde und das kommt zusammen mit einigen warmen, einfach vorzubereitenden Speisen auf den Tisch. Wir essen mal gemeinsam, mal snackt jeder, was er gerade Lust hat. So können die Kinder mit den Geschenken spielen und gehen trotzdem nicht hungrig ins Bett und wir sind nicht frustriert, weil alles kalt wird und niemand sich losreißen kann.
Veränderung 4: Grenzen setzen – seit wir Kinder haben, funktioniert vieles nicht mehr so für uns wie damals, als wir noch kinderlos waren. Wir dürfen hier auf die Bedürfnisse von uns allen Rücksicht nehmen und manche Grenze ziehen. So werden keine unnötigen Termine in den Dezember gelegt, manche Weihnachtsfeier der Ruhe zuliebe abgesagt und auch mit mancher Tradition gebrochen.
Veränderung 5: Die schwierigste und größte Veränderung findet immer wieder von neuem in meinem Herzen statt. Ich muss mich immer wieder an der Nase nehmen und mir in Erinnerung rufen um was es an Weihnachten wirklich geht. Ich will mich auf die Ankunft und Geburt Jesu freuen, will seinen Frieden im Herzen und in der Familie spüren und nicht vor lauter Hektik und Stress unterm Weihnachtsbaum zusammenbrechen.
Sonnenklar – an Weihachten soll mein Herz mit Freude für Jesus brennen!
Dr. Martina Marte



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