Austausch zum Impulsvortrag "Plätzchen, nein danke"
Ich war letzte Woche beim Online-Impulsvortrag dabei und habe das Gefühl, dass der Austausch über dieses Thema weitergehen sollte... ☺️
Auch ich habe schon versucht, wie Maria im Vortrag ja erwähnt hat, Zucker gänzlich aus unserem Familienleben zu streichen (hauptsächlich wegen Zahnproblemen...).
Obwohl sich meine Kinder wirklich kooperativ zeigten und willens waren, diesen "bösen Zucker" wegzulassen, habe ich zunehmend gemerkt, dass die gesundheitliche Komponente nur ein Teil dieses Themas ist. Ich wollte sie nicht ausschließen, wenn es bei Geburtstagen einen Kuchen/Süßes gibt oder sie auch einmal ein Zuckerl geschenkt bekommen... diese "soziale" Komponente hat sich mir erst in diesem Prozess erschlossen und wir leben seither einen Kompromiss. Es gibt nach dem Mittagessen eine kleine Nachspeise, dafür werden ein 3. Mal am Tag (nach dieser Süßigkeit) die Zähne geputzt. Für uns wurde das zu einem gangbaren Weg.
Nun zurück zum Vortrag - aufgrund meiner Geschichte mit dem Zucker hat mich dann besonders angesprochen, dass auch Maria zuerst den radikalen Weg gehen wollte, sich aber langfristig doch auch für einen Mittelweg entschieden hat, um eben in der Freiheit zu bleiben.
Was hat euch besonders angesprochen bzw. welche Erfahrung habt ihr mit Zucker oder einen zuckerfreien Lebensweise? Schreibt es gern in die Kommentare! 🤗

Hallo! Ich mach immer den Lebkuchen nach dem Rezept von „steirische Spezialitäten“ und lasse den Zucker ganz weg. Zwar ist da noch einiges an Honig mit drin(wir sind Imker) aber er ist nicht ganz so süß. Wir leben eher „Zuckerbewusst“, es gibt schon auch Süßspeisen und gelegentlich Kuchen, aber eben immer mit einem Minimum an Süße und vollwertigen Kohlenhydraten. Meine Kinder hätten schon die Möglichkeit, sich geheim Süßes zu besorgen(eigenes Geld und Wartezeiten in Kaufhausnähe). Wenn ich zu streng werde(wir hatten auch den radikalen Weg ;)), machen die das auch und stopfen dann alles, was sie in die Finger bekommen, in sich rein. Jedes Kind ist anders, da muss man oft echt kreativ werden und manchmal eben auch Kompromisse eingehen.
Alles Liebe,
Angelika