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Aschermittwoch

  • vor 8 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Ostern steht vor der Tür und damit auch die Fastenzeit und der von unseren Kindern geliebte Palmsonntag.


Als sie noch klein waren, war die größte Freude das Palmenbinden mit ihrem Opa, das bis heute Tradition hat. Entgegen der Bräuche am Berg haben unsere Kinder als Einzige Salzbrezeln an bunten Schnüren am Palmen, eine Tradition aus meiner Kindheit und somit von ihrem anderen Opa. Je älter sie werden, desto mehr verbinden sie den Palmsonntag und ihre Palmen mit dem Palmenbrennen. Dort wird der Palmen vom letzten Jahr verbrannt und wie jeder weiß brennen vertrocknete Zweige lichterloh.


Welche Dinge aus dem letzten Jahr möchten wir gerne „verbrennen“? Was hat sich in unserem Leben breit gemacht von dem wir uns trennen wollen? Die vielen Termine? Die Arbeit, die gerade uns als Mütter oftmals zu viel wird? Die Verpflichtungen, die wir nur für die Menschen, aber nicht für Gott tun? Das Ja-sagen, wenn uns eigentlich ein Nein auf dem Herzen brennt?


Jeder wird die Liste für sich selbst vervollständigen können. Viele Dinge schleichen sich heimlich in unser Leben, die niemandem dienen.


Wie gut, dass wir als Christen, diese Dinge Gott abgeben können und er sie an seinem Kreuz verwandelt. Zur Herstellung von Asche wird etwas verbrannt, aus der Asche selbst entsteht aber neues Leben. Nicht umsonst dienst Asche als Dünger und sprießt nach einem Waldbrand mehr als je zuvor.


Sonnenklar – Gott macht aus der Asche unseres Lebens etwas Wunderbares – wenn wir ihn lassen!


Dr. Martina Marte

 
 
 

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