Karfreitag
- vor 14 Stunden
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Karfreitag – der Tag an dem mein bester Freund für mich stirbt. Ein Tag der Trauer und doch auch der Hoffnung. Denn Jesus ist nicht nur gestorben, sein Tod war erst der Anfang von etwas Wunderbarem, von etwas Großem, das die Welt noch nie gesehen hat.
Das Thema Tod ist in unserer Gesellschaft nicht gerade beliebt. Obwohl es jeden von uns jederzeit treffen kann, wollen wir nicht darüber sprechen, solange es sich vermeiden lässt. Durch meinen Beruf bin ich in dieser Hinsicht ein wenig abgehärtet. Wenn man in einem Krankenhaus arbeitet, führt am Thema Tod kein Weg vorbei. Außerhalb dieser Situationen kommen wir normalerweise mit dem Tod wenig in Berührung. Solange, bis entweder eine Pandemie die Welt auf den Kopf stellt, jemand Geliebtes im Sterben liegt oder jemand unverhofft stirbt. Wir werden in solchen Situationen schmerzlich an unsere Endlichkeit erinnert. Es wird uns vor Augen geführt, dass wir alle nicht ewig auf dieser Welt sein werden. Erlauben wir es uns hinzuschauen und die Trauer über den Tod auszuhalten. Spüren wir hinein in unsere Ängste und nennen wir sie beim Namen. Seien wir dankbar, für die Zeit, die uns gegeben ist. Denn gerade heute darf uns bewusst werden, dass der Tod für uns Christen nicht das Ende ist.
Sonnenklar – durch Jesus ist der Tod erst der Anfang einer wunderbaren Geschichte!
Dr. Martina Marte



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